Da Computer aus dem heutigen Leben kaum mehr wegzudenken sind, spielen Computermonitore eine sehr wichtige Rolle, da sie in der Vergangenheit, in der Gegenwart und wohl auch noch in Zukunft das primäre Gerät sind über das die Ausgaben des Computers angezeigt werden. Aber wie funktionieren sie eigentlich und welche grundlegenden Arten gibt es? Auf dieser Seite soll dies im Folgenden mal kurz dargestellt werden.
Röhrenmonitore - CRT
Über viele Jahre hinweg waren Röhrenmonitore (CRT) genauer gesagt Kathodenstrahlröhrenbildschirme die einzige Art von Computerbildschirmen. Solche Bildschirme wurden in verschiedenen Größen hergestellt. Auf dem Markt wird hierbei die Diagonale des Bildschirms in Zoll als Maß benutzt. Auf größeren Bildschirmen können mehr Pixel und damit mehr Informationen dargestellt werden als auf kleineren, da die Bildauflösung nicht beliebig gesteigert werden kann, jedoch gibt es keine fest vorgegebene Auflösung sondern nur eine maximale die durch das Gerät verarbeitet werden kann.
Nachteile
Bei diesen Röhrengeräten war die Bildwiederholfrequenz sehr wichtig, da bis zu einer Wiederholfrequenz von 60 Hz noch ein deutliches Flackern zu erkennen war. Dieses Phänomen ergibt sich nur bei den Röhrengeräten, da diese nicht das ganze Bild gleichzeitig darstellen können, sondern es aus einem leuchtenden Punkt, der bei 60Hz 60 mal in einer Sekunde über den Bildschirm wandert, aufbauen. Wenn dies eben nicht schnell genug passiert, dass ein Mensch es als stehendes Bild wahrnimmt, wird das typische Flackern wahrgenommen, welches bei viel Bildschirmarbeit schnell für Ermüden der Augen und Kopfschmerzen sorgte.
Weitere Nachteile von CRT's sind das sehr große Gewicht vor allem bei größeren Bildschirmdiagonalen und die große Aufstelltiefe. Außerdem gibt es hier nur die Möglichkeit zur analogen Übertragung der Bilddaten zum Monitor.
Vorteile
Vorteile hingegen sind die Brillanz der Farben, der sehr große seitliche Betrachtungswinkel und die schnellen Reaktionszeiten der Leuchtschicht.
Flachbildschirme - LCD
Diese Technik wurde allerdings in weiten Bereichen durch Flachbildschirme ersetzt, da die hierbei verwendete LCD-Technologie einige entscheidende Vorteile aufweist.
Vorteile
Dazu gehören das geringere Gewicht und der deutlich reduzierte Platzbedarf auf dem Arbeitsplatz, die Möglichkeit zur digitalen Übertragung der Bildschirminhalte zum Monitor sowie der geringere Stromverbrauch. Außerdem geben LCD-Bildschirme außer dem sichtbaren Licht keinerlei Strahlung ab, da die Technologie mit der Aneinanderreihung vieler kleiner Leuchtdioden erklärt werden kann.
Flachbildschirme in LCD- bzw. in der Weiterentwicklung TFT-Technologie gibt es ebenfalls in sehr verschiedenen Größen, wobei auch hier das Maß der Diagonale in Zoll angegeben wird. Bei Flachbildschirmen spielt allerdings die Auflösung in Bildpunkten eine sehr wichtige Rolle, da die Nutzung der tatsächlich vorhandenen Bildpunkte das beste Bild liefert, es können aber auch Bildinhalte mit geringerer Auflösung akzeptabel dargestellt werden.
Die Bildwiederholfrequenz spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, da alle Geräte mindestens für 60 Hz ausgelegt sind und da die LCD- Bildschirmpunkte ihre Information nicht einfach vergessen. Das bedeutet sie werden nicht nur einmal kurz hell in ihrer aktuellen Farbe, wenn sie gerade angesprochen werden, sondern leuchten mit ihrer Farbe so lange, bis sie eine neue Information erhalten. Somit würden theoretisch bei einem Flachbildschirm also 24 Bilder pro Sekunde wie im Kino ausreichen, um bewegte Animationen perfekt darzustellen.
Nachteile
Bei den TFT's ergibt sich allerdings noch ein Problem und zwar haben die einzelnen Pixel eine gewisse Latenzzeit, d.h. sie benötigen eine gewisse Zeit um die neuen Bildinformationen auch anzunehmen.
Dadurch sieht ein stehendes Bild mit 24 Bildern/s absolut scharf und ruhig aus ohne jegliches Flackern. Allerdings erscheinen Bewegungen unscharf und es entstehen Schlieren um die bewegten Kanten. Aus diesem Grund versuchen die Hersteller die Reaktionszeiten immer weiter zu senken und so höhere Bildwiederholfrequenzen zu ermöglichen. Dies ist vor allem für Spiele- und Videodarstellungen und selbst beim schnellen Scrollen von Text von Bedeutung.
Als weitere Nachteile sind noch zu nennen, dass sich bei einem seitlichen Betrachtungswinkel der Farbeindruck verändert bis dahin, dass der Bildinhalt gar nicht mehr zu sehen ist und dass die Leuchtkraft der Farben nur dann mit einem CRT vergleichbar ist, wenn eine glatte und damit aber auch stark spiegelnde Bildschirmoberfläche verwendet wird, somit gibt es gerade in der Computerspielergemeinde noch weiterhin viele Anhänger der Röhrenmonitore.
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